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Beratung und Diagnostik in der Sächsischen Landesschule für Hörgeschädigte Leipzig

Beratung und Diagnostik

Büste von Samuel Heinicke

(© Sächsische Landesschule für Hörgeschädigte Leipzig)

ist eine entscheidende Aufgabe des Förderzentrums, die im Auftrag der Sächsischen Bildungsagentur, Regionalstelle Leipzig für den gesamten Regierungsbezirk Leipzig erfüllt wird. 

Unser Angebot richtet sich an Eltern hörgeschädigter und auditiv wahrnehmungsgestörter Kinder, an Jugendliche und an von Behinderung bedrohte Menschen sowie ihre Angehörigen und Freunde. Alle Beratungen sind kostenlos und vertraulich.

„Kaum eine Behinderung wird in ihrer umfassenden Auswirkung so unterschätzt und ihre persönlichkeitsverändernde Auswirkung so fehlerhaft beurteilt wie die Hörschädigung.“ (aus „Hören – Hörschädigung“ Jacobs, Schneider, Wisnet)

Eine Hörschädigung oder Beeinträchtigung der auditiven Wahrnehmung bei Kindern und Jugendlichen ist verbunden mit sprachlichen und psycho-sozialen Folge- und Begleiterscheinungen. So sind die Wahrnehmung und Verfügbarkeit von Sprache sowie das Sprechen und die Kommunikation ebenso betroffen wie die Wahrnehmung und das Verstehen der sozialen und sächlichen Umwelt. (KMK- Empfehlung zum Förderschwerpunkt "Hören")

Sonderpädagogischer Förderbedarf ist bei hörgeschädigten Kindern und Jugendlichen in der Regel gegeben. Sie bedürfen in Erziehung und Unterricht der sonderpädagogischen Unterstützung. Unser Ziel ist es, die Auswirkungen von Behinderung durch Beratung und entsprechende Hilfen zu mindern und die Betroffenen auch bei der Durchsetzung ihrer schulgesetzlichen Ansprüche zu unterstützen.

Das Beratungs- und Diagnostikteam besteht aus erfahrenen Hörgeschädigten-Pädagogen und arbeitet mit Schulen, Psychologen, Ärzten, Therapeuten, Behörden und Ämtern der Landesdirektion Leipzig zusammen.

Der Weg zur Beratung / Diagnostik:





Bei Kindern mit dem Verdacht auf eine auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung bzw. der Diagnose müssen für die Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs folgende Unterlagen vollständig vorliegen:


1. Fachärztliche HNO- Untersuchung (mindestens ein Tonaudiogramm) bzw. der Befund der  AVWS-Diagnostik


2. Umfassende Aussage zum Intelligenzprofil


3. Anamnesebogen zur Erfassung von AVWS, ausgefüllt von den Eltern und der Lehrerin bzw. dem Lehrer.

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Kontakt / Beratung

Beratung und Diagnostik

Frau Kähler

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